Fondation Kraizbierg
Interview mit dem Mitarbeiter aus unseren Behindertenwerkstätten Oleksiy Alekseichuk über Rokku Mi Rokka und deren Arbeit in der Entwicklungshilfe im Senegal

Personenbeschreibung:
Mein Name ist Oleksiy Alekseichuk und ich arbeite seit 2014 auf dem Kräizbierg im Atelier Multimedia. Ich bin 22 Jahre alt und lebe seit Dezember 2015 im Foyer Brill in Dudelange. In meiner Freizeit gehe ich gerne mit Freunden aus, spiele Computerspiele, höre Musik und engagiere mich in der Organisation Rokku mi Rokka, die Entwicklungshilfe im Senegal leistet und sich dort im speziellen für Menschen mit Behinderung einsetzt.
Die Organisation gibt es seit 2012 und ich bin dort Mitglied seit 2016.
1.) Kannst du uns kurz beschreiben welche Projekte die Organisation Rokku mi Rokka im Senegal unterstützt und wie die Entwicklungshilfe die dort geleistet wird aussieht?
Die Organisation Rokku Mi Rokka setzt sich mit zahlreichen Freiwilligen in Mboro (Senegal) für Kinder und Jugendliche mit Behinderung ein, um ihnen eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen. In den letzten Jahren war Rokku Mi Rokka sehr aktiv und sammelte Spenden durch verschiedene Aktionen wie, den Verkauf von selbstgedruckten T-Shirts, einen eigenen Stand beim MeYouZik und Rock um Knuedler, bei dem ganz im Sinne der ASBL afrikanisches Essen, afrikanische Getränke und Kleidung verkauft wurden. Weitere Spenden wurden bei vielen Projekten durch großzügige Spenden von Privatleuten als auch von Betrieben gesammelt. Die Einnahmen wurden in Mboro (Senegal) verwendet um verschiedene wichtige Projekte der ASBL zu unterstützen. Einerseits kam das Geld Kindern zu Gute, die durch einen Unfall und schlechter medizinischer Versorgung Behinderungen davontrugen, und die dank der Spenden operiert werden konnten, um ihnen wieder ein Leben ohne größere Behinderung zu ermöglichen. Andererseits wurde das Geld benutzt, um das von Rokku Mi Rokka aufgebaute „Atelier de Sérigraphie et de Couture“ behindertengerecht einzurichten und einige Reparaturarbeiten zu verrichten. In diesem „Atelier Protegé“ arbeiten heute mehrere Leute mit einer körperlichen Behinderung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Finanzierung für den Schultransport, der heute 19 Kindern mit Behinderung ermöglicht, zum ersten Mal in ihrem Leben regelmäßig eine Schule in Mboro zu besuchen. Da verschiedene Mitglieder von Rokku mi Rokka regelmäßig in den Senegal fliegen und die kompletten Reisekosten selbst tragen, werden auch weiterhin Spenden gesammelt, um die medizinische Versorgung, den Schulbesuch, anfallende Renovierungsarbeiten und Anschaffungen im Atelier zu ermöglichen.

2.) In welchen Bereichen konntest du dich dort einbringen?
Ich nehme regelmäßig an verschiedenen Veranstaltungen teil, deren Erlös der Organisation zugutekommt. Des Weiteren besuche ich die Versammlungen, in denen Projekte besprochen, geplant und organisiert werden. Dieses Jahr werde ich zum dritten Mal mit nach Afrika fliegen um dort vor Ort mitzuwirken. Bei den dort anfallenden Arbeiten versuche ich zu helfen wo ich kann und wie es mir möglich ist.
3.) Was nimmst du als Erfahrung aus diesen Projekten mit?
Wenn man zum ersten Mal nach Afrika fliegt ist man überwältigt, da die Kulturunterschiede doch sehr groß sind. Was einem direkt auffällt, sind die großen Unterschiede, beispielsweise in der Infrastruktur. Da lernt man schnell die kleinen Dinge im Leben zu schätzen über die man sich hierzulande keine Gedanken macht. Wir drehen am Hahn und schon läuft das Wasser aus der Wand, wir drücken den Knopf an der Wand und schon gibt es elektrisches Licht, wir rufen an und eine halbe Stunde später bringt ein netter Mann eine frische Pizza. Ich könnte an dieser Stelle viele Dinge aufzählen die einen nach so einer Erfahrung zum Nachdenken bringen.
Fazit: Für 222 Millionen Euro kann man entweder einen Fußballer kaufen, ODER 5.276.919 Kinder ein Jahr lang ernähren!!!

Da ich leider nicht so viel Geld besitze, möchte ich mich weiterhin engagieren wie es mir möglich ist. Wenn jeder sich nach seinen Möglichkeiten einsetzt, kann aus etwas kleinem etwas ganz großes entstehen…Danke Rokku Mi Rokka!!!
Bréckefest et Portes Ouvertes 2018

Remise de don du Club des Jeunes Ehnen

Le Club des Jeunes Ehnen a organisé une tombola dans le cadre des festivités « 40 Joër Conveniatsfeier » en date du 24 juin 2017 à Ehnen et a récolté ainsi la somme de 1.000 euros. C’est suite à cette récolte que le Club des Jeunes Ehnen a choisi de soutenir la Fondation Kräizbierg et a remis un chèque de 1000€ à Monsieur Schummer, Directeur Général de la Fondation Kräizbierg, en date du 10 avril 2018 dans les locaux des Ateliers Kräizbierg à Dudelange.
Remise de don de SOCOM S.A.
SOCOM S.A., acteur majeur des installations électriques et industrielles, a décidé cette année de consacrer son budget de cadeaux de fin d’année à la Fondation Kräizbierg avec un don de 10.000€. Le chèque a été remis le 19 février 2018 par les dirigeants de SOCOM S.A., Monsieur Marc Thein, Président du Comité de Direction, Messieurs Victor Goedert et Marc Wolff, membres du Comité de Direction à Monsieur John Schummer, directeur général et Monsieur Henri Grethen, Président de la Fondation Kräizbierg. Par cette donation, SOCOM S.A. met une fois de plus en exergue sa politique de responsabilité sociétale visant à défendre des causes environnementales, économiques et sociales.
Rétrospective Foyers de la Fondation Kräizbierg

Domaine Schoumansbongert
Am 08.12. feiert der Domaine Schoumansbongert in Frisange seine Kréschtfeier. Die Amicale des Domaine Schoumansbongerts stiftet hierzu ein liebevoll selbstgekochtes Menu, Getränke und Weihnachtsgeschenke für die 56 Bewohnerinnen. Die vielen ehrenamtlichen Mithelfer(innen), lassen das Fest gemeinsam mit den Mitarbeiter(innen), den Bewohner(innen) und deren Familienangehörigen zu einem alljährlichen besonderen Event werden. Alle genießen die gemeinsame Zeit, die weihnachtliche Atmosphäre und den Besuch vom Christkind. Vielen Dank liebe Amicale, bis zum nächsten Jahr!

Foyer La Cerisaie
Am 10. Dezember verbrachte die neu gegründete Amicale „Amis de la Cerisaie“ einen gemütlichen Adventsnachmittag mit den Bewohnern des Foyer La Cerisaie. Schon vormittags kam Weihnachtsstimmung auf, als Bewohner und Kollegen mit dem Backen von Weihnachtsplätzchen beschäftigt waren.
Mit dem Adventskaffee ergab sich eine schöne Gelegenheit die Vorweihnachtszeit gemeinsam zu feiern, sich näher kennenzulernen und das erste Jahr mit der neuen Amicale in guter Stimmung abzuschließen. In diesem Jahr fanden bereits einige Unternehmungen mit der Amicale statt (Teilnahme am Kunst- und Hobbymarkt Dalheim, kleines Musikdarbietung im Garten des Foyers, Herbstfest der Amicale), so dass der Einstieg der Amicale als absolut gelungen bezeichnet werden kann. Wir freuen uns auf das nächste Jahr und die kommenden Aktivitäten.

Foyer Brill an Foyer Lankhelzerweiher
Flott Chreschtfeieren an eisen Heiser Foyer Brill zu Diddeleng an Foyer Lankhelzerweiher zu Esch/Alzette.
Traditionell haaten mir och 2017 eis Chrëschtfeieren zesummen mat eisen Amicalen.
Et wor e gemittlecht Zesummensinn vir sech op Chrëschtdag anzestemmen.
En grousse Merci un d'Amicalen dei daat all Joers nees schein gestalten.
Centre d'accueil de jour
Och am Centre d'acceuil de Jour war eng flott Ambiance op eiser traditioneller Chrëschtfeier, ausserdem gouf et eng interessant Fotopresentatioun iwert d'Aktiviteiten vun 2017.
Et wor e gemittlecht Zesummensinn vir sech op Chreschtdaag anzestemmen.

Chrëschtfeier an den Ateliers Kräizbierg
Dësst Joer war et schon dei 19. Keier, dass den musikaleschen Grupp « Singers Unlimited » mam Jimmy Wagner an Ricardo Vieira, bei eiser Chrëschtfeier fir eng gudd Ambiance gesuergt hun.
Mir soen hinnen villmols merci an freen eis schon op deen nächsten Rendez-Vous.
EuroContact 2018 - Aufruf an alle 17-26 Jährige !!!!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Mein Name ist Sven Hüttner, ich bin 22 Jahre alt, und arbeite in Düdelingen in der Holzwerkstatt der Stiftung Kräizbierg. Seit 4 Jahren wohne ich im Foyer Lankhelzerweiher in Esch/Alzette. Mir gefällt es dort sehr gut, und ich bin zufrieden mit meinem Leben.
Ich verbringe gerne Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden, und höre sehr gerne Musik.
Mir liegt es sehr am Herzen Ihnen über EuroContact zu berichten.
Seit 2014 verbringe ich jeden Sommer, 12 super tolle Tage, in Nordwalde (bei Münster), um mit ungefähr 60 jungen Menschen aus verschiedenen Ländern unvergessliche Ferien zu verbringen.
EuroContact ist ein internationales Begegnungsseminar. Ich finde es super, jedes Jahr neue Leute kennenzulernen. Dieses Jahr waren Jugendliche aus Polen, Ukraine, Ungarn, Russland, Weißrussland, Belgien und Deutschland dabei. Aus Luxemburg waren wir leider nur zu zweit. Mein guter Freund Pino und ich.
Ich finde es schade, dass unser Land nicht zahlreicher vertreten ist, und deshalb hatte ich die Idee diesen Artikel zu schreiben.
EuroContact gibt es schon seit 1977, das weiß ich so genau, weil wir dieses Jahr das vierzigste Jubiläum feierten.
Was wir bei diesem internationalen Treffen alle gemeinsam haben, ist, dass wir alle zur gleichen Altersgruppe gehören. Um am EuroContact teilzunehmen, sollte man nämlich zwischen 17 und 26 sein.
Ich finde es gut, dass am EuroContact genauso viele Leute mit Handicap, als auch Menschen ohne Handicap teilnehmen. Ich konnte feststellen, dass es reiche und arme Teilnehmer gibt, dass die einen studiert haben, andere an Lernschwäche leiden, dass es junge Menschen gibt die viel wissen und andere die weniger wissen, und dass verschiedene Religionen vertreten sind.
Beim EuroContact helfen wir uns gegenseitig, wir sind alle sehr nett zueinander und RESPEKT wird groß geschrieben.
Am Tag der Ankunft wird man in Gruppen eingeteilt, und jedem wird eine Kontaktperson zugeteilt. Es gibt in jeder Gruppe einen Übersetzer. Meine Kontaktperson war Tim. Er war sehr nett und humorvoll. Tim studiert Sonderpädagogik an der Uni Köln.
Das Programm gestaltet man zusammen mit dem Team. Zwischen dem Ankunftstag und dem Abschlussfest am letzten Tag macht man sehr viele Aktivitäten, Aktionen und Ausflüge. Man kann auch an Seminaren teilnehmen. Nichts ist obligatorisch, man kann immer frei entscheiden, ob man Lust und Interesse daran hat.
Ist man müde oder möchte mal chillen, so hat man immer die Möglichkeit sich zurückziehen, das ist überhaupt kein Problem.
Langweilig wird es nie, es ist was für jeden Geschmack dabei, ob Sport, Theater, Musik, Medien, Kunst usw.
Dieses Jahr war das Thema des EuroContact 2017: Zeitreise.
Am 5. August 2017 feierten wir großes Jubiläum. Angehörige, Freunde, Nachbarn, Vertreter aus Kirche und Politik, aber auch alle anderen an dem Projekt interessierten Menschen, waren zu dieser Feier eingeladen.
Pino und ich freuten uns sehr Patricia und Peggy des Service Suivi Psycho Social der Stiftung Kräizbierg empfangen zu können. Wir führten beide durch das ganze Gelände, zeigten ihnen die Workshops, schlenderten mit ihnen durch den von uns organisierten Jahrmarkt der Länder. Wir überredeten sie sogar ein T-shirt zu kaufen.
Unsere Besucherinnen unterhielten sich auch mit Frau Beeres Fischer, die Verantwortliche des Projekts in Nordwalde, doch wegen des weiten Nachhauseweges blieben sie leider nicht bis zur Jubiläumsparty, die erst am Abend stattfand.
Diesen Jubiläumsabend werde ich nie vergessen. Pino und ich traten an dem Abend auf, unser Bühnenauftritt war ein Erfolg, und hat uns total Spaß gemacht.
Das Essen war, während des gesamten Aufenthalts, sehr lecker. Für Vegetarier, Veganer oder Leuten mit Allergien wurde immer extra gekocht.
Die Unterkunft ist hübsch und sauber. Normalerweise bekommt man ein Doppelzimmer mit Badezimmer. Es kann aber auch vorkommen, dass man ein Einzelzimmer bekommt, oder zu dritt in einem Schlafzimmer schläft.
Abends gibt es auf dem Gelände eine Kneipe, in der immer was los ist. EuroContact eignet sich also genauso gut für Frühaufsteher, Langschläfer oder Nachtschwärmer.
Ich hoffe mein Plan geht auf, und jemand von Euch hat Lust bekommen sich am EuroContact 2018 zu beteiligen. Der müsste im Prinzip vom 23. Juli bis 4. August 2018 stattfinden.
Wir brauchen mehr Leute aus Luxemburg, und ich verspreche Euch, dass wir uns köstlich amüsieren werden und viel zusammen lachen werden.
Ich bitte Euch also:
„Mellt Iech un: Zesummen erreechen mir méi!“
Bei Fragen über die Kosten, die Anmeldung usw. könnt Ihr Euch auch gerne an den Service Suivi Psycho Social wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Tél: 52 43 52 - 352/29 60 62 Fax: 52 43 52 – 371)
Ich zähle auf Euch!
Liebe Grüsse,
Sven Hüttner
URBAN ART - 40 Joer Kräizbierg

Bericht von Christiane LOSCH
Zu diesem Jubiläum gab es ein Projekt bei dem alle Foyer’s mitgemacht haben. Es galt auf eine große Leinwand, mit Graffiti, ein Bild zu schaffen. Als erstes wurden uns die verschiedenen Techniken gezeigt, dann suchten wir gemeinsam nach Ideen.
Nach der Grundierung und dem Logo der Fondation Kräizbierg mit der Zahl 40, konnten wir drauf los sprühen. Auch die Hitze konnte uns nicht daran hindern die weiteren Staffeln zu besprühen.
Das Highlight dieser artistischen Aktivität war allerdings, dass der Erbgroßherzog Guillaume und seine Frau die Erbgroßherzogin Stéphanie, unsere Werke mit Bewunderung begutachtet haben.
Unsere Freude war riesengroß an dem Tag und bestimmt wären wir alle wieder bereit bei einem solchen nächsten Projekt mitzumachen.
Remise de don de LALUX Assurances

Dans un souci d’amélioration permanente du bien-être de leurs collaborateurs, les responsables de LALUX Assurances ont organisé une Journée santé et bienfaisance en date du 28 septembre 2017.
Festivités à la Fondation Kräizbierg / 40 Joër Kräizbierg
https://www.kraizbierg.lu/index.php/de/media-de/presse/2015/visite-de-la-commune-de-dudelange/itemlist/user/64-fondationkraizbierg?start=60#sigProIde5c59aff77




